Themen: CH-Politik, Innen-Politik, Technologie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Der Zürcher Regierungsrat hat die von der Stadt geplanten Verbesserungen an der Rosengartenstrasse abgelehnt. Damit werden weder zwei behindertengerechte Fussgängerquerungen noch die vorgesehenen Verbesserungen für Buslinien umgesetzt. Täglich befahren rund 55’000 Autos und Lastwagen die Strasse; etwa 3’000 Anwohnerinnen und Anwohner leiden laut Stadt unter starkem Lärm. Der Kanton begründet die Absage mit der Steigung der Strasse: Eine Verengung der Fahrbahn und zusätzliche Ampeln würden das Staurisiko stark erhöhen. Bestehende Unter- und Überführungen seien ausreichend und sicherer. Der Stadtrat zeigt sich befremdet, verweist auf die breite Abstützung des Projekts und eine ursprünglich positive Beurteilung des kantonalen Amts für Mobilität. Tiefbauvorsteherin Simone Brander sieht keinen sachlichen Grund für die Ablehnung. Die Stadt will den Entscheid prüfen und allenfalls rechtlich anfechten. SVP, FDP und Die Mitte begrüssen ihn hingegen und fordern den Stadtrat zur Akzeptanz auf.