Themen: CH-Politik, Leben
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Die Zuger Stimmbevölkerung entscheidet über den Kauf der Villa Unterer Frauenstein und ihres 5500 Quadratmeter grossen Seegrundstücks. Die Verkäuferin verlangt 44 Millionen Franken; hinzu kommen laut Stadt Sanierungskosten von kurz- bis mittelfristig 8,5 Millionen und jährlich 250'000 Franken Unterhalt. Der Grosse Gemeinderat lehnte den Kauf zweimal ab. Eine Initiative brachte ihn dennoch an die Urne. Initiantin und Alt-Gemeinderätin Monika Mathers möchte vor allem den Park und den Seezugang öffentlich öffnen. Für die Villa nennt sie Ideen wie ein Palliativzentrum oder ein Kunstarchiv, will sich aber nicht auf eine Nutzung festlegen. Kritiker halten den Erwerb ohne konkreten Nutzungsplan für zu teuer. Mathers räumt ein, der Kauf sei ein Luxus, verweist aber auf die Finanzreserven der Stadt und den Bedarf an Freiraum. Vor einer öffentlichen Nutzung müsste das Grundstück umgezont werden.