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Neuer Sprengbunker für die Munitionsentsorgung geplant

Frutiglaender
Neuer Sprengbunker für die Munitionsentsorgung geplant

Themen: Innen-Politik, Technologie

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Das VBS treibt die Räumung des verschütteten ehemaligen Munitionslagers in Mitholz voran und will die Risiken beim Umgang mit explosiven Rückständen senken. Munition, die bewegt wird, gilt als potenziell gefährlicher als Geschosse, die liegen bleiben. Weil bei den Grabungen teils noch explosive Munition geborgen werden muss, sollen die Transportwege bis zur Entsorgung möglichst kurz gehalten werden. Nicht transportsichere Geschosse will das Departement deshalb direkt vor Ort verarbeiten und vernichten. Im Gebiet Bruchmattli ist dafür ein eigener Sprengbunker vorgesehen. Gemäss dem aktuellen Sachstandsbericht wird die Anlage in Elementbauweise auf einer Betonplatte errichtet. Der Bunker soll die sichere Vernichtung jener Munition ermöglichen, die nicht ohne zusätzliches Risiko abtransportiert werden kann. Die Aufnahme des Betriebs ist voraussichtlich für 2027 geplant. Das Vorhaben ist Teil der laufenden Risikoreduktion rund um das ehemalige Munitionslager Mitholz.

Frutiglaender

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