Themen: Sport, Iran Krieg, Krieg&Frieden
Regionen: International, Westasien
Yamaha wird nicht zum MotoGP-Grand-Prix von Katar vom 6. bis 8. November 2026 reisen. Der japanische Konzern begründet den Entscheid mit seinen gruppenweiten Reisebeschränkungen nach einer neuen Lagebeurteilung im Nahen Osten; betroffen ist auch das private Pramac-Team. Das Rennen bleibt offiziell im Kalender, obwohl sich die Konflikte zwischen den USA und Israel einerseits sowie Iran andererseits auf die Sicherheitslage in den Golfstaaten auswirken. Zudem hat sich der Krieg zwischen den Huthi im Jemen und Saudi-Arabien verschärft, einschliesslich Bombardierungen auf Riad. Die MotoGP bedauert den Rückzug und verweist auf erweiterte Sicherheitsgarantien sowie hohe finanzielle und versicherungsrechtliche Folgen einer Absage. Die FIM will mögliche sportliche Konsequenzen behandeln. Laut Yamaha-Fahrer Jack Miller wollen 19 der 22 Fahrer nicht nach Katar. Yamaha-Piloten Fabio Quartararo und Alex Rins drohen Punktverluste oder Startplatzsanktionen. Marc Márquez könnte beim nächsten Grand Prix theoretisch seinen achten WM-Titel sichern.