Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Oberägeri rechnet für 2027 mit einem Ertragsüberschuss von knapp zwei Millionen Franken. Der Aufwand soll 52,98 Millionen Franken, der Ertrag 54,97 Millionen Franken betragen. Damit liegt der erwartete Überschuss über den für 2026 budgetierten 893’000 Franken. Der Steuerfuss soll bei 54 Prozentpunkten bleiben; wegen geplanter Investitionen und der erwarteten kantonalen Steuerreform verzichtet der Gemeinderat auf einen weiteren Steuerrabatt. Steigende Ausgaben erwartet die Gemeinde unter anderem für Pflege, IT-Dienstleistungen und die Planung neuer Bauten. Oberägeri wird 2027 wieder Nehmergemeinde im innerkantonalen Finanzausgleich. Vorgesehen sind Nettoinvestitionen von 9,6 Millionen Franken sowie 5,8 Millionen für Anlagen im Finanzvermögen. Zu den Projekten zählen ein Pflegezentrum, Hochwasserschutz, ein Busknoten beim ZVB-Areal, Schulhausersatz und die Entwicklung der Maienmatt. Eine Finanzierungsstrategie soll die Verschuldung begrenzen. Die Gemeindeversammlung entscheidet am 14. Dezember 2026 über Budget und Steuerfuss.