Themen: Gesundheit, Innen-Politik, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Stadt Zürich hat die Bäckeranlage und das Kasernenareal im Kreis 4, das Gebiet beim Hauptbahnhof nahe Gleis 3 und Gessnerallee sowie den Schanzengraben am Abend zu polizeilichen Brennpunkten erklärt. Dort seien Drogenkonsum, Handel, grössere Ansammlungen, aggressives Verhalten und Konflikte mit anderen Nutzenden des öffentlichen Raums sichtbarer geworden. Die Stadtpolizei patrouilliert häufiger zu Fuss, kontrolliert Personen, weist bei Störungen weg und ermittelt intensiver gegen Betäubungsmittelhandel. Je nach Situation verweist sie auf Konsumräume. Sozialarbeitende von sip züri sind ebenfalls öfter vor Ort; bei Unterstützungsbedarf soll die Bevölkerung sie kontaktieren. Langfristig genügen polizeiliche Mittel laut Stadt nicht. Über den Sommer sind Veranstaltungen auf der Bäckeranlage, häufigere Reinigungen und Einsätze des Beratungsangebots «Ein Bus» vorgesehen. Konsumraum sowie drei Kontakt- und Anlaufstellen bleiben wichtig, erreichen wegen wachsender Nachfrage jedoch zunehmend ihre Kapazitätsgrenzen. Ein zusätzlicher Standort wird gesucht.