Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, China
Die Schweizer Sportmarke On könnte von einem Online-Eklat ihres neuen Markenbotschafters Kylian Mbappé betroffen sein. Nachdem der Real-Madrid-Stürmer Mao im Internet als Diktator bezeichnet hatte, sollen mehrere chinesische Partner ihre Zusammenarbeit mit ihm unverzüglich beendet haben. Mbappés anschliessende Entschuldigung habe den Schaden nicht verhindert. Der Beitrag wertet Mao als in China besonders unantastbare Figur und sieht deshalb ein Risiko, dass der Konflikt auf On übergreift. Die Aktie des Unternehmens sei am Vortag stark gefallen. On hatte Mbappé erst kürzlich als prominenten Botschafter verpflichtet und will sein Geschäft nach Laufschuhen und der Zusammenarbeit mit Roger Federer stärker auf den Fussball ausweiten. Der Bericht verweist zudem auf frühere Vorwürfe gegen Mbappé im Zusammenhang mit Frauen; Ermittlungen wegen mutmasslicher Übergriffe seien versandet.