Themen: Wirtschaft/Finanzen, Leben
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz sind laut Bundesamt für Statistik im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent gestiegen. Der Wohnimmobilienpreisindex erreichte 129,8 Punkte, ausgehend von 100 Punkten im vierten Quartal 2019. Damit verteuerten sich Wohnimmobilien in sieben Jahren kumuliert um rund 30 Prozent, während der Konsumentenpreisindex im selben Zeitraum nur etwa 8 Prozent zulegte. Einfamilienhäuser kosteten im Jahresvergleich 3,3 Prozent mehr, Eigentumswohnungen 5,4 Prozent. Der Index beruht seit dem dritten Quartal 2020 auf durchschnittlich 7000 Transaktionen und Daten von 28 grossen Hypothekarinstituten. Gianluigi Piazzini, Präsident der Tessiner Immobilienkammer Catef, bezweifelt die regionale Aussagekraft des nationalen Durchschnitts, sieht aber anhaltendes Vertrauen in Immobilienanlagen. Für viele, besonders junge Menschen, bleibe Wohneigentum wegen hoher Preise und strenger Tragbarkeitstests der Banken schwer erreichbar.