Themen: Klima&Energie, Technologie, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Afrika
Äthiopien, Kenia, Tansania, Ruanda und Uganda bauen ihre Elektromobilität aus, um fossile Treibstoffimporte zu senken, Arbeitsplätze zu schaffen und die Luftqualität in Städten zu verbessern. Im Fokus stehen wegen des geringen privaten Autobesitzes vor allem Motorräder, geteilte Fahrzeuge und öffentlicher Verkehr. In den fünf Ländern sind bereits rund 150'000 Elektrofahrzeuge im Einsatz, überwiegend Motorräder. Ruanda, Kenia, Uganda und Äthiopien erzeugen einen grossen Teil ihres Stroms aus erneuerbaren Quellen; Äthiopien erreicht laut Beitrag 100 Prozent. Äthiopien, Ruanda und Uganda verfügen bereits über Gesetze oder Verordnungen zur Elektromobilität, Kenia und Tansania erarbeiten Strategien. Kenia, Ruanda und Uganda setzen auf Steueranreize, Äthiopien verbietet die Einfuhr von Verbrennern vollständig. Als zentrale Herausforderungen nennt der Beitrag Ladeinfrastruktur, Rohstoffverarbeitung, Batterie-Recycling und technische Standards. Nationale Vorhaben müssten regional koordiniert werden, damit entlang der Wertschöpfungskette Spezialisierung und Handel entstehen können.