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Panik unter Genfs Super-Reichen: Raubzüge auf Villen

Inside Paradeplatz
Panik unter Genfs Super-Reichen: Raubzüge auf Villen

Themen: Innen-Politik, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Romandie

Bewaffnete Räuberbanden aus Frankreich dringen nachts in Villen wohlhabender Menschen in Genf und am Genfersee ein und bringen Uhren, Schmuck und andere Wertgegenstände über die Grenze. Betroffen sind laut Berichten unter anderem Privatbanker, Rohstoffhändler und Führungskräfte. In einem Fall wurde der Sohn eines Villenbesitzers entführt und kurz vor der französischen Grenze freigelassen. Auch das Anwesen des ehemaligen Formel-1-Fahrers Alain Prost in Nyon wurde im Mai überfallen; ein Familienmitglied erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei geht davon aus, dass die Banden ihre Opfer gezielt recherchieren, unter anderem über soziale Medien und sichtbare Hinweise auf Vermögen und Gewohnheiten. Unternehmen wie Pictet und Trafigura sollen bei Behörden Bedenken geäussert haben. Diskutiert werden zusätzliche Kontrollen an Nebenstrassen und bessere automatische Nummernschilderkennung. In Vandœuvres erwägen Villenbesitzer eine digitale Überwachung der Gemeindezugänge mit Kameras und Kennzeichenerfassung.

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