Themen: Umwelt, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Tessin
Das Projekt für den Regionalpark Camoghè erhält möglicherweise eine neue Perspektive: Der Kanton Tessin hat einem Treffen mit den Projektträgern in den kommenden Wochen zugestimmt. Die regionalen Entwicklungsstellen von Lugano und Bellinzona sowie sieben beteiligte Gemeinden wollen klären, weshalb die Regierung das Vorhaben im Mai eingefroren hat und wie lange der Stopp dauert. Franco Voci, Präsident der Entwicklungsstelle des Luganese, sieht im Treffen ein Zeichen der Öffnung. Als möglicher Grund für den Stopp gilt die schwierige Finanzlage des Kantons. Dieser hatte mitgeteilt, keine finanzielle Unterstützung vorsehen zu können. Dabei weist ihm der kantonale Richtplan eine zentrale Rolle bei Koordination, Bundesbewerbung und Finanzierung von Naturpärken zu. Nach einer positiven Machbarkeitsstudie 2025 hatten alle sieben Gemeinden im Februar 2026 die nächste Planungsphase unterstützt. Die Projektträger bedauern den Stillstand und verweisen auf mögliche Bundesbeiträge.