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Parole e fatti: il Ticino non può perdere giovani

cdt.ch
Parole e fatti: il Ticino non può perdere giovani

Themen: Partei-Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Tessin

Claudio Isabella, Grossrat der Mitte, und Giovanna Pedroni, Präsidentin der Jungen Mitte, kritisieren die anhaltende Abwanderung junger Tessinerinnen und Tessiner. Viele verlegten Ausbildung oder Berufstätigkeit über den Gotthard und kehrten wegen höherer Löhne, breiterer Karrierechancen und günstigerer Kaufkraft oft nicht zurück. Zwar seien Angebote in Freizeit, Kultur und Sport für Junge sowie das neue Jugendgesetz Fortschritte. Es fehlten jedoch strukturelle Massnahmen für Arbeitsmarkt, Kaufkraft und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Autoren erinnern an frühere Vorschläge ihrer Partei zur Rückkehr ausgebildeter junger Menschen und zur Verringerung des Kaufkraftunterschieds zur übrigen Schweiz. Eine Initiative zur Unterstützung von Rückkehr und Verwurzelung sei von der Regierung nicht unterstützt und vom Grossen Rat knapp abgelehnt worden. Auch im Budget 2027 erkennen sie keine entsprechenden Schritte. Sie verlangen konkrete, überprüfbare Ziele und rasche politische Entscheide.

www.cdt.ch

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