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Per i giovani servono coinvolgimento e istruzione

ticinonews.ch
Per i giovani servono coinvolgimento e istruzione

Themen: Bildung, Gesellschaft, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Tessin

Amedeo Mapelli plädiert angesichts von Jugendprotesten in europäischen Städten und deren Echo im Tessin für einen differenzierten politischen Umgang. Plünderungen und Gewalt seien klar abzulehnen, doch die Politik dürfe die Gründe friedlicher Mobilisierungen und die Frustration vieler Jugendlicher nicht ausblenden. Genannt werden Langeweile, fehlende Zukunftsperspektiven und die Distanz zwischen Entscheidungsträgern und Betroffenen. Gemeinden sollten Jugendliche anhören, bevor sie Projekte und Infrastrukturen für sie planen. Jugendkommissionen seien nur sinnvoll, wenn ihre Vorschläge den politischen Diskurs tatsächlich beeinflussen. Als zweiten zentralen Pfeiler nennt Mapelli die Schule. Investitionen in Bildung müssten allen jungen Menschen unabhängig von ihrer wirtschaftlichen, sozialen oder familiären Ausgangslage Möglichkeiten zur Entwicklung eröffnen. Besonders bei ausgeprägten sozialen Schwierigkeiten sei die öffentliche Hand gefordert. Friedliche Mobilisierungen könnten schulische und soziale Fragen wieder stärker ins Zentrum der Politik rücken.

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