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PFAS-Chemikalien verursachen Krebs und können Erbgut schaden

Infosperber
PFAS-Chemikalien verursachen Krebs und können Erbgut schaden

Themen: Umwelt, Gesundheit

Regionen: International, International Unbestimmt

PFAS und insbesondere Trifluoracetat (TFA) stehen im Zentrum zahlreicher Umwelt- und Gesundheitsprobleme. Die langlebigen Chemikalien werden mit Belastungen von Trinkwasser, Flüssen, Regen, Böden, Lebensmitteln und Blutproben in Verbindung gebracht. Forschung weist auf mögliche Krebs-, Fortpflanzungs-, Entwicklungs- und Alterungseffekte hin; die EU-Chemikalienbehörde stufte TFA als reproduktionsgiftig ein und senkte die sichere Aufnahmemenge. Mehrere Länder beschliessen oder prüfen Einschränkungen für Alltagsprodukte, Pestizide und Feuerwehrausrüstung. PFAS kommen auch in Medikamenten, Kühlmitteln, der Autoindustrie, Skiwachs und Rechenzentren vor. Wasserversorger warnen vor der schwierigen und teuren Entfernung aus Gewässern. Rhein und Bodensee enthalten TFA; am Euroairport wurde in Saint-Louis ein Trinkverbot verhängt. Dürre erhöhte im Rhein die Konzentration verbotener PFAS, während die Empa steigende TFA-Mengen im Regen meldete. In der Schweiz betreffen die Debatten Gewässer, Feuerwehren sowie Monitoring und Regulierung. Sanierungen und mögliche Schäden könnten Steuerzahlende und Konsumierende belasten.

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