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PFAS in Appenzeller Böden: Klärschlamm für die Ewigkeit

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PFAS in Appenzeller Böden: Klärschlamm für die Ewigkeit

Themen: Umwelt, Gesundheit, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Ostschweiz

Eine grossflächige PFAS-Belastung prägt Böden zwischen St. Gallen, Bodensee und unterem Rheintal. Die langlebigen Chemikalien gelangten vor allem über Klärschlamm auf die Felder, der bis in die neunziger Jahre als Dünger eingesetzt wurde. Besonders die Abwasserreinigungsanlage Altenrhein trocknete und verkaufte grosse Mengen Schlamm, in den auch Industrieabwässer gelangten. PFAS können sich in Milch, Fleisch und Eiern anreichern und werden mit Krebs sowie Schäden an Leber, Immunsystem und Embryonalentwicklung in Verbindung gebracht. Drei Biolandwirt:innen aus Ausserrhoden schildern ihre Unsicherheit über Wasser-, Heu- und Tierprodukteproben. Der Kanton teste Wasser und Milch, gehe aber nach Kritik von SP-Kantonsrat Silvan Graf weniger systematisch vor als St. Gallen und verfüge für manche Produkte über keine Grenzwerte. Grafs Milchproben fielen unterschiedlich aus, während die Quelle einer anderen Landwirtin unbelastet blieb. Forschung soll nun klären, wie Pflanzen, Tiere und Lebensmittel PFAS aufnehmen und ob eine Dekontamination möglich ist.

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