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Pollution: quand l'air d'Asie tue (1/4)

Sept
Pollution: quand l'air d'Asie tue (1/4)

Themen: Umwelt, Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, Südostasien

Rauchschwaden aus Indonesien belasten Singapur, Malaysia und andere Teile Südostasiens seit den 1990er-Jahren regelmässig. Während eines besonders schweren Smogereignisses 1997 stiegen in Singapur die Spitalbesuche um 30 Prozent. Luftverschmutzung verursacht laut Weltgesundheitsorganisation weltweit jährlich rund sieben Millionen Todesfälle, insbesondere durch Schlaganfälle, Herzkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Lungenkrebs und Atemwegsinfektionen bei Kindern. China und Indien tragen einen grossen Teil der Belastung; in Südostasien verschärfen zusätzlich Brände für die Palmölproduktion die Lage. Der damalige Finanzberater Tan Yi Han reiste 2013 als Freiwilliger des malaysischen Global Environment Centre nach Riau auf Sumatra. Dort sah er verbrannte Torfmoore, die absichtlich für landwirtschaftliche Nutzung trockengelegt worden waren. In Rantau Bais traf er ein Paar, dessen Plantage durch Feuer zerstört worden war und dessen Tochter Atemprobleme wegen des Rauchs hatte. Die Begegnung bestärkte ihn darin, öffentliche Aufmerksamkeit und konkrete Gegenmassnahmen zu fördern.

Sept

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