Themen: CH-Politik, Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Basel-Stadt passt die kantonalen Prämienbeiträge 2027 proportional an die steigenden Krankenkassenprämien an. Die Massnahme verursacht Mehrkosten von rund 3 Millionen Franken und soll verhindern, dass Haushalte mit geringem Einkommen durch Prämienanstiege stärker belastet werden als die übrige Bevölkerung. Die Durchschnittsprämien steigen für Erwachsene um 4,4 Prozent, für Kinder um 4,9 Prozent und für 18- bis 25-Jährige um 3,6 Prozent. Insgesamt rechnet der Kanton für Prämienverbilligungen mit Ausgaben von rund 243 Millionen Franken, wovon der Bund 100 Millionen übernimmt. Für die individuelle Prämienverbilligung ohne Ergänzungsleistungen und Sozialhilfe sind 70,3 Millionen vorgesehen. Weitere Mittel gehen an Bezüger von Ergänzungsleistungen, Sozialhilfeempfänger und an die Abgeltung von Verlustscheinen der Krankenversicherer. Die Regierung erarbeitet zudem eine Vorlage zur Forderung, die Prämienlast auf maximal 10 Prozent des Einkommens zu begrenzen; die Vernehmlassung ist für 2027 geplant.