Themen: Wirtschaft/Finanzen, Ungleichheit
Regionen: International, Südostasien
In Bangladesch halten die Proteste in der Textilindustrie an. Am Mittwoch trieben Sicherheitskräfte demonstrierende Arbeiterinnen und Arbeiter nach Angaben der Polizei und von Augenzeugen mit Tränengas und Blendgranaten auseinander. Dutzende Menschen wurden verletzt, Hunderte Fabriken stehen still. Die Beschäftigten verlangen einen Monatslohn von umgerechnet rund 240 Franken und damit mehr als das Doppelte ihres bisherigen Lohns. Wegen der Teuerung reiche ihr Einkommen nicht mehr aus, sagen sie. Die Regierung verspricht höhere Löhne ab Januar, doch den Demonstrierenden genügt die angekündigte Erhöhung nicht.