Themen: Partei-Politik, Iran Krieg, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Westasien, Nordamerika
Die Demokraten können im Wahlkampf für die US-Zwischenwahlen Donald Trumps Politik beim Krieg gegen Iran, bei den Lebenshaltungskosten und bei Korruptionsvorwürfen angreifen. Trump hatte versprochen, keinen neuen Krieg zu beginnen und «Amerika zuerst» zu setzen, liess sich aber laut Darstellung von Israels Premier Benjamin Netanjahu überzeugen. Der Krieg und die Attacke auf Teheran hätten die Benzinpreise stark erhöht. Der Preis pro Gallone sei von rund 2,70 Dollar Anfang Februar auf durchschnittlich mehr als vier Dollar gestiegen, obwohl Trump weniger als zwei Dollar versprochen hatte. Teurer Diesel belaste besonders Landwirte und Lastwagenfahrer, die oft zu Trumps Wählerschaft zählen. Zölle hätten Preissteigerungen auf Konsumentinnen und Konsumenten überwälzt. Weitere Angriffspunkte seien höhere Krankenkassenkosten, gestrichene Hilfen für Arme sowie Geschäfte und Zuwendungen im Umfeld der Regierung, etwa aus Katar und Golfstaaten.