Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Radio Basilisk baut auf Ende 2026 fünf Redaktionsstellen ab und will seine Nachrichten künftig bei einem externen Anbieter einkaufen. Auslöser sind rückläufige Werbeaufträge, die sich laut Eigentümer und Verwaltungsratspräsident Matthias Hagemann ab September 2025 verschärft haben. Als wichtige Ursache nennt er die unsichere Wirtschaftslage und hohe Zölle, unter denen besonders die KMU-Kundschaft leide. Nach dem Abbau soll die Redaktion noch 240 Stellenprozent umfassen; insgesamt werden 20 Personen beim Basler Privatsender arbeiten. Der Anbieter für die Nachrichten steht noch nicht fest, die Verträge sind laut Hagemann nicht unterzeichnet. Nachrichteneinkauf sei günstiger als Eigenproduktion, zudem habe Radio-News an Bedeutung verloren. Für Januar 2027 ist ein Relaunch geplant: Das Programm soll mit anderer Musik und weiteren Neuerungen vollständig überarbeitet werden. Hagemann verweist auf Reserven, die der Sender seit seiner Übernahme 2010 aufgebaut habe.