Themen: Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Ostschweiz
Die Raiffeisen Sennwald im St. Galler Rheintal hat eine langjährige Kundin am 15. Juli schriftlich aufgefordert, einen Kontominus von 11.75 Franken bis spätestens 25. Juli 2026 zu bereinigen. In dem Schreiben wurden sowohl der Betrag als auch die Frist fett hervorgehoben. Die Kundin empfindet Ton und Vorgehen als unverhältnismässig und bezeichnet die Mahnung wegen des geringen Betrags als kleinlich und peinlich. Nach ihrer Darstellung wusste die Bank bei Versand der Aufforderung, dass ihr ein Zahlungseingang von 1000 Franken bevorstand. Das Geld sollte aus dem Verkauf eines Pferds stammen; Verkäufer und Kommission hätten die Zahlung bestätigt. Die Überweisung aus Deutschland habe sich jedoch verspätet. Der Fall wird vor dem Hintergrund des von Raiffeisen betonten Anspruchs auf besondere Seriosität geschildert. Zugleich steht im August die zweitinstanzliche Verhandlung der Causa Vincenz vor dem Zürcher Obergericht an.