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Rechtsextremes Beben

Journal21
Rechtsextremes Beben

Themen: Partei-Politik, Demokratie

Regionen: International, Europa

Die als «gesichert rechtsextremistisch» eingestufte AfD erreicht bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 43,8 Prozent der Stimmen. Gegenüber der vorherigen Wahl gewinnt sie 23,0 Prozentpunkte hinzu, verfehlt jedoch die angestrebte absolute Mehrheit. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund jubelt mit den Bundesvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla über das Ergebnis. Die bislang regierende CDU von Ministerpräsident Sven Schulze erleidet starke Verluste und kommt noch auf 17,2 Prozent, ein Minus von 19,9 Punkten. Die SPD erzielt 9,3 Prozent und legt 0,9 Punkte zu. Die Grünen erreichen 8,9 Prozent, 3,0 Punkte mehr als zuvor. Die Linke erhält 8,6 Prozent und verliert 2,4 Punkte. Das Bündnis Sahra Wagenknecht zieht mit 5,3 Prozent erstmals in den Landtag ein. Die FDP verliert 3,8 Punkte, kommt auf 2,6 Prozent und scheitert deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde.

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