Themen: Kultur/Feuilleton, Kultur
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg, International, Nordamerika
Christoph Trummer verarbeitet seinen Aufenthalt in New York im Februar 2006 im Roman «St. Brooklyn». Die Hauptfigur C. beziehungsweise Christopher Bernhard ist eine verdichtete Version des Berner Musikers, der mit Gitarre und grossen Hoffnungen in die alternative Musikszene der Stadt eintaucht. Der Roman erzählt von Aufbruch, Selbstsuche, Liebe, Verklärung des Fremden und späterer Ernüchterung. Trummer wollte damals herausfinden, ob seine englischen Songs vor einem englischsprachigen Publikum bestehen können. Er trat bald im Sidewalk Cafe auf, erlebte die Szene als offen, erkannte aber auch deren Härte und die schwierigen Lebensbedingungen vieler Musikerinnen und Musiker. Grundlage des Buchs waren englische Songs und ein Reisetagebuch für den Blog Trespass, das er während Corona wiederlas. Die Distanz zum damaligen Leben half ihm, dessen Gefühle literarisch zu fassen. Nach seiner Rückkehr begann Trummer berndeutsche Songs zu schreiben. Die Buchvernissage findet am 17. September im Café Kairo in Bern statt.