Themen: CH-Politik, Technologie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Der Kanton Zürich legt Änderungen seines Richtplans vor, zu denen die Bevölkerung bis Mitte Dezember Stellung nehmen kann. Für Winterthur wird die Zentrumserschliessung des Entwicklungsgebiets Neuhegi definitiv auf mittelfristig verschoben. Der ursprünglich geplante Tunnel vom Autobahnzubringer Oberwinterthur zum Ohrbühlkreisel gilt dem Kanton als zu teuer. Definitiv gestrichen werden soll auch die seit rund 20 Jahren eingetragene Äussere Nordumfahrung: Die Schnellstrasse hätte Winterthur Nord über Bülach mit Wettingen und der A1 verbunden. Als Gründe nennt der Regierungsrat hohe Tunnelkosten und fehlende Bundesplanungen für neue Nationalstrassen. Weiter im Richtplan bleibt der 3,5 Kilometer lange Lindbergtunnel für die Bahn zwischen Hauptbahnhof und Oberohringen. Neu soll zusätzlich ein Doppelspurausbau der heutigen Strecke durch Veltheim möglich sein. Der Winterthurer Hauptbahnhof ist zudem als Verkehrsdrehscheibe vorgesehen, um Umstiege zwischen Auto, Velo, Bus und Bahn zu erleichtern.