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Richtungsweisende Wahlen in Kolumbien und Brasilien

Infosperber
Richtungsweisende Wahlen in Kolumbien und Brasilien

Themen: Partei-Politik, Demokratie, Geopolitik

Regionen: International, Südamerika

Kolumbien wählt am 31. Mai ein neues Staatsoberhaupt. Als wichtigste Kandidaten gelten der linksgerichtete Menschenrechtsanwalt Ivan Cepeda, der ultrarechte Anwalt Abelardo de la Espriella und die Mitte-rechts-Politikerin Paloma Valencia. Da voraussichtlich niemand im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht, wird mit einer Stichwahl am 21. Juni gerechnet. Das fragmentierte Parlament, bewaffnete Gruppen, Kokainschmuggel und Stimmenkauf erschweren die politische Lage. In Brasilien will Präsident Inácio Lula da Silva im Oktober 2026 für eine vierte Amtszeit kandidieren. Als wichtiger Rivale gilt der Sohn des wegen eines Putschversuchs verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Der Überblick behandelt zudem Chiles Kurswechsel unter José Antonio Kast, ein Sicherheits- und Verteidigungsabkommen Paraguays mit den USA sowie den Generalstreik in Bolivien gegen Sparmassnahmen. Er ordnet diese Entwicklungen in einen regionalen Rechtsrutsch und Konflikte um soziale Ungleichheit ein.

Infosperber

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