Themen: Leben, Klima&Energie, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Rico Wurche leitet als Kitchen Production Manager die Küchenproduktion im Ikea Pratteln. Dort werden täglich rund 600 Portionen Köttbullar verkauft. An einem guten Samstag gehen laut Wurche bis zu 12'000 Fleischbällchen über die Theke. Übereinandergestapelt reichten sie höher als die Roche-Türme. Die Köttbullar gelten dank erfolgreichem Marketing als Kultprodukt des Möbelkonzerns und sind auch als vegane Variante erhältlich. Wurche betont, Ikea sei sich der Klimafolgen der Fleischproduktion bewusst. Deshalb wolle das Unternehmen sein fleischloses Angebot verstärkt ausbauen. Gleichzeitig setzt Ikea künstliche Intelligenz ein, um die passende Portionsgrösse zu bestimmen. Damit soll möglichst wenig Food Waste entstehen. Die Berechnung der Portionen verbindet das Ziel, Lebensmittelabfälle zu reduzieren, mit dem laufenden Gastronomieangebot in der Filiale Pratteln. Wurche nennt dabei sowohl die hohe Nachfrage nach Fleischbällchen als auch die Bemühungen um pflanzliche Alternativen und effizientere Mengenplanung.