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Rogo di Crans-Montana: la Svizzera si farà carico delle spese di cura dei pazienti italiani

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Rogo di Crans-Montana: la Svizzera si farà carico delle spese di cura dei pazienti italiani

Themen: Gesundheit, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Wallis/Graubünden

Der Bundesrat verzichtet für die Opfer des Brands vom 1. Januar 2026 in Crans-Montana ausnahmsweise auf die Rückerstattung von Behandlungskosten durch Italien. Betroffen sind zwölf in Italien versicherte Personen, die zunächst in der Schweiz medizinisch versorgt und danach in italienische Spitäler verlegt wurden. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Franken. Umgekehrt wurde ein in der Schweiz versicherter Verletzter in Italien behandelt. Grundsätzlich regelt das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU, dass Staaten die Kosten ihrer Versicherten übernehmen, wenn diese im Ausland behandelt werden. Es erlaubt aber Abweichungen. Italien hatte vorgeschlagen, dass beide Länder gegenseitig auf Forderungen verzichten. Die Gemeinsame Einrichtung KVG hatte ihre Rückforderung an das italienische Gesundheitsministerium zuvor ausgesetzt. Der Bundesrat begründet den Entscheid mit Gegenseitigkeit und Dankbarkeit für die rasche, unbürokratische Hilfe Italiens und weiterer europäischer Staaten nach dem Brand.

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