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«Schallende Ohrfeige»: Péclards «Pumpstation» am Utoquai steht vor dem Aus

TSRI
«Schallende Ohrfeige»: Péclards «Pumpstation» am Utoquai steht vor dem Aus

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Leben

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die Stadt Zürich will den Gastronomiestandort Pumpstation am Utoquai nach 30 Jahren neu vergeben. Michel Péclard, dessen Gruppe den Betrieb 1998 als erstes eigenes Restaurant eröffnete, reagiert mit scharfer Kritik. Er bezeichnet den drohenden Verlust als «schallende Ohrfeige» und wirft der Stadt einen «Anti-Péclard-Reflex» vor. Sein Team halte die Gründe für das Ende für nicht nachvollziehbar. Péclard argumentiert, die Pumpstation habe das Seeufer aufgewertet, wo zuvor kein Gastrobetrieb bestanden habe und sich eine Drogenszene ausgebreitet habe. Ein künftiger Betreiber profitiere nun von diesem aufgebauten Standort. Die Stadt widerspricht der Kritik: Gastronomieflächen würden nach klaren, transparenten Regeln und unter Berücksichtigung verschiedener Anbietender vermietet. Bei der Pumpstation sei eine periodische Ausschreibung wegen des Binnenmarkts und Vorgaben der Wettbewerbskommission zwingend. Anders als bei meist unbefristeten Wohnmieten seien Gastronomieverträge stets befristet. Für Péclards Gruppe wäre der Verlust finanziell wohl verkraftbar; im September soll mit der Silberkugel am Bleicherweg ein weiterer Betrieb hinzukommen.

TSRI

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