Themen: Wirtschaft/Finanzen, Technologie
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die Schlatter Gruppe aus Schlieren hat im ersten Halbjahr 2026 ihr Betriebsergebnis von 0,3 auf 1,7 Millionen Franken gesteigert. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 0,6 auf 3,4 Prozent, während das Konzernergebnis von einem Verlust von 0,8 Millionen Franken auf einen Gewinn von 1,1 Millionen Franken drehte. Bestellungseingang und Nettoerlös sanken jedoch auf 51,8 beziehungsweise 49,1 Millionen Franken. Im Segment Schweissen stieg der Bestellungseingang auf 46,3 Millionen Franken, und der Auftragsbestand wuchs seit Ende 2025 auf 45,8 Millionen Franken. Höhere Verkäufe von Maschinen zum Schweissen von Eisenbahnschienen wirkten positiv, obwohl der Nettoerlös leicht zurückging. Das Segment Weben verzeichnete bei Bestellungseingang, Erlös und Auftragsbestand Rückgänge. Schlatter erwartet dort im zweiten Halbjahr Potenzial bei Drahtwebmaschinen und senkt am Standort Münster Kosten. Für 2026 rechnet das Unternehmen insgesamt mit einem positiven konsolidierten Ergebnis.