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Schräge Noten am Stadtcasino

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Schräge Noten am Stadtcasino

Themen: Kultur/Feuilleton

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Das Stadtcasino Basel feierte im Juni sein 200-jähriges Bestehen; die Casino-Gesellschaft als Trägerschaft besteht seit zwei weiteren Jahren. Eine Bildstrecke an der Wand des Gebäudes in der Konzertgasse erinnert an diese Jubiläen und zeigt Geschichte sowie Musikleben des Casinos und seiner Säle. Sie verweist auch darauf, dass das historische Stadtcasino von Melchior Berri in den 1930er-Jahren abgebrochen wurde. Kritisiert wird jedoch eine Formulierung zu Paul Sacher: Der 1906 in Basel geborene Musiker erscheint darin als «Pratteler Geiger». Sacher gründete 1926 nach Dirigierunterricht bei Felix Weingartner an der Musik-Akademie das Basler Kammerorchester. Bekannt wurde er als Dirigent und bedeutender Musikmäzen, nicht als Geiger. Später lebte er in einer Villa oberhalb des Landguts Schönenberg zwischen Pratteln und Frenkendorf. Die Bezeichnung fügt seiner Würdigung nach Ansicht des Autors eine falsche Note hinzu.

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