Themen: Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen, Innen-Politik
Regionen: International, Europa
Ein von der Basisgewerkschaft USB ausgerufener Generalstreik hat in Italien Beschäftigte, Studierende und Aktivisten in mehr als 50 Städten mobilisiert. Die Proteste richteten sich gegen steigende Lebenshaltungs- und Energiekosten, prekäre Arbeitsverhältnisse sowie die Aufrüstungspolitik. Gefordert wurden höhere Löhne, ein Ausgleich für Kaufkraftverluste und mehr Mittel für das öffentliche Gesundheits- und Bildungswesen. In Mailand erreichten nach Medienangaben rund 30’000 bis 35’000 Personen die Tangenziale Est, die zwischen Cologno Monzese und Viale Forlanini vorsorglich gesperrt worden war. Der Zug vereinigte Demonstrationen der USB und von Studierenden. In Rom zogen die Teilnehmenden von der Piazza dei Cinquecento zu den Fori Imperiali; USB sprach am Vormittag von rund 10’000 Personen. Die Organisatoren in Turin meldeten über 50’000 Teilnehmende. In Turin, Mestre und Vicenza kam es zu Zusammenstössen und Verletzten; auch Bologna, Palermo, Pisa und Perugia meldeten grössere Kundgebungen.