Themen: Unbestimmt
Regionen: International, Europa
Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Andalusien sind in der Provinz Toledo zwei Züge zusammengestossen. Nach Angaben des spanischen Infrastrukturbetreibers Adif waren ein Renfe-Zug und ein Zug des privaten Unternehmens Iryo beteiligt, die beide zwischen Madrid und Sevilla unterwegs waren. Der Unfall ereignete sich gegen 9 Uhr zwischen Los Yébenes und Urda bei Kilometer 118. Erste Rekonstruktionen gehen von einem Auffahrunfall aus: Zwei hintere Wagen des Iryo-Zugs entgleisten und stürzten eine Böschung hinab. Der Zivilschutz meldete mindestens 46 Tote; die Bilanz galt noch als vorläufig. Adif stellte den Verkehr auf der Hochgeschwindigkeitslinie ein. Rettungsdienste rückten aus, Kastilien-La Mancha aktivierte seinen Zivilschutzplan und bat die militärische Notfalleinheit um Unterstützung. Regionalpräsident Emiliano García-Page und Ministerpräsident Pedro Sánchez sagten ihre Termine ab. Renfe richtete für Angehörige eine Hilfsnummer ein.