Themen: Leben, Gesundheit
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Raphael, 29, sucht in einer Luzerner Praxis Unterstützung, weil er seiner Partnerin Sofia seinen belastenden Pornokonsum nicht offenlegen kann. Das Paar ist seit vier Jahren zusammen, plant im Herbst den gemeinsamen Umzug und erlebt die Beziehung nach seiner Einschätzung als partnerschaftlich und konfliktfähig. Raphael ist überzeugt, Sofia sei seine grosse Liebe. Gleichzeitig schaut er ihr verborgen häufig Pornografie, teils während Stunden oder ganzer Nächte. Danach empfindet er Schuldgefühle, liegt wach und fühlt sich niedergeschlagen. Um sich zu beruhigen, konsumiert er erneut Pornografie und masturbiert, wodurch er sich in einer Spirale gefangen sieht. Es gibt auch Phasen von mehreren Wochen ohne Pornografie oder Zeiten, in denen ihn der Konsum weniger belastet. Der Drang kehrt jedoch unvermittelt und intensiv zurück. Raphael möchte herausfinden, wie er das Thema gegenüber Sofia ansprechen kann.