Themen: CH-Politik, Partei-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Thomas Aeschi hat seine Kandidatur für die Nachfolge von Guy Parmelin im Bundesrat bestätigt. Der Zuger SVP-Fraktionschef gehört zu acht Anwärterinnen und Anwärtern, die von der Auswahlkommission unter Caspar Baader angehört wurden. Die Kommission soll bis zum 13. November erste Empfehlungen abgeben; am 20. November entscheidet die Fraktion über das Ticket für die Wahl vom 9. Dezember 2026. Ob es zwei oder drei Namen umfassen wird, ist offen. Zu den Kandidierenden zählen auch Marco Chiesa, Céline Amaudruz, Michael Graber, Rémy Wyssmann, Pierre Alain Schnegg, Jean-Pierre Gallati und Franz Ruppen. Chiesa zeigte sich nach seiner Anhörung zufrieden und betonte, wichtiger als die Grösse des Tickets seien Kompetenz und Erfahrung. Aeschi erklärte, er würde sich im Bundesrat besonders für das Justiz- und Polizeidepartement interessieren, wäre aber für jedes Departement bereit. Bereits 2015 stand er neben Parmelin und Norman Gobbi auf einem Dreierticket; damals wurde Parmelin gewählt. Aeschi ist Mitglied der Auswahlkommission, hat sich für das Verfahren aber in den Ausstand versetzt.