Themen: KI/Digital, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Nach mehreren Hackerangriffen auf Unternehmen und Institutionen stellt sich die Frage, wie gut Kantone besonders sensible Steuer-, Polizei- und Justizdaten schützen. Das Luzerner Finanzdepartement verweist aus Sicherheitsgründen lediglich auf technische und organisatorische Schutzmassnahmen. Vor weniger als einem Jahr wurden bei der Luzerner Polizei jedoch Kontaktdaten von Mitarbeitenden entwendet; inzwischen werde deren Sicherheitsbewusstsein geschult. Der Kanton Zug meldet für die vergangenen fünf Jahre keinen Datenabfluss mit Informationspflicht für Betroffene, schliesst Cyberangriffe aber nicht aus. Finanzdirektor Heinz Tännler betont, vollständige Cybersicherheit sei wegen etwa unentdeckter Sicherheitslücken nicht möglich. Zug überwacht seine Systeme mit einem Security Operations Center. Zusätzlich soll ab 1. Januar ein kantonales Kompetenzzentrum der Cybersicherheitsinitiative Bevölkerung und KMU mit Kursen, Beratungen und Präventionsangeboten unterstützen. Es ist jedoch weder Notfalldienst noch Ermittlungsstelle.