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Une boucherie bernoise victime d'une cyberattaque, premier cas rendu public en Suisse

letemps.ch
Une boucherie bernoise victime d'une cyberattaque, premier cas rendu public en Suisse

Themen: KI/Digital, Innen-Politik

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Ein Cyberangriff auf Lüthi’s Fleischwaren in Köniz hat die elektronische Steuerung der Kühl- und Gefrieranlagen manipuliert. Laut dem Inhaber erreichte der Gefrierraum Temperaturen zwischen 50 und 70 Grad; Fleisch war wie gekocht, Preisschilder waren geschmolzen. Der Betrieb trennte die Anlagen vom Netz und schloss das Geschäft vorübergehend. Eine Wiedereröffnung war für den 20. November vorgesehen, sofern die Kühlung wieder zuverlässig funktioniert. Die Berner Kantonspolizei ermittelt; eine Anzeige lag zunächst noch nicht vor. Es ist der erste öffentlich bekannt gewordene Angriff dieser Art in der Schweiz. Zuvor waren Kühlsysteme in mehreren europäischen Ländern betroffen. Die EU-Kommission berief Krisensitzungen ein; die Urheber sind unbekannt, Russland bestritt eine Beteiligung. Während in Frankreich auch Kühlsysteme des Blutspendedienstes manipuliert wurden, waren Schweizer Blutbanken bislang nicht betroffen.

www.letemps.ch

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