Themen: Wirtschaft/Finanzen, Klima&Energie, Reisen & Ferne Welt
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Die Bergbahnen Sörenberg haben im Geschäftsjahr 2025/2026 rund 130'000 Eintritte verkauft, 55 Prozent mehr als in der Vorsaison. Der Umsatz erreichte 9,7 Millionen Franken, der Gewinn 732'000 Franken. Noch im November 2024 war das Unternehmen auf ein zinsloses Darlehen von 750'000 Franken der Gemeinde Flühli angewiesen und stand laut Verwaltungspräsident Theo Schnider kurz vor dem Aus. Die Wende beruht laut Schnider auf einer Ausrichtung auf Ganzjahres- und Erlebnistourismus unter dem Projekt «New Horizon». Dazu zählen eine neue Pendelbahn am Rothorn, attraktivere Gastronomie und die Nutzung des Magic Pass als Vertriebsinstrument. Der warme Sommer brachte zusätzliche Frequenzen, doch entscheidend sei die Fähigkeit, diese Gäste mit weiteren Angeboten und Wiederbesuchen wirtschaftlich zu binden. 2024 schloss das Gebiet wegen Schneemangels die Teilgebiete Ochsenweid und Rischli. Mittel, Personal und Kapital sollen stattdessen in klimatisch, betrieblich und wirtschaftlich tragfähige Kernanlagen fliessen. Schnider warnt trotz Rekordjahr vor der Wetterabhängigkeit und dem hohen Kapitalbedarf von Bergbahnen.