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So verbleibt Wertschöpfung im Tal

Frutiglaender
So verbleibt Wertschöpfung im Tal

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Umwelt, Klima&Energie

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Forst Frutigland koordiniert Schutzwaldpflege, Artenförderung, Waldschadenbehebung und Bewirtschaftung auf 8400 Hektaren in Reichenbach, Frutigen, Kandergrund, Kandersteg und Adelboden. Von den 2025 genutzten 16'583 Kubikmetern Holz wurden rund 5200 über die Geschäftsstelle verkauft. Möglichst viel Rohstoff soll im Tal verarbeitet werden, insbesondere durch die Sägereien Ryter in Kandergrund und Zurbrügg in Frutigen. Ryter verarbeitet jährlich gut 1000 Kubikmeter ausschliesslich regionales Holz und plant eine wärmegepumpte Trocknungskammer für 110'000 Franken. Zurbrügg verarbeitet jährlich 1500 bis 1800 Kubikmeter, vorwiegend aus dem Kanton Bern, und beklagt Fachkräftemangel. Beide Familienbetriebe setzen auf Spezialanfertigungen und Zusammenarbeit statt Konkurrenz. Restholz dient als Schnitzel für Fernwärme oder als Rohstoff für Pellets. Bei Zurbrügg liefert die Solaranlage rund 80 Prozent des Strombedarfs; ein eigener Fernwärmeverbund versorgt Firmengebäude und Einfamilienhäuser.

Frutiglaender

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