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SP-Spitzenverdienerin in Genossenschafts-EFH – Inside Paradeplatz

Inside Paradeplatz
SP-Spitzenverdienerin in Genossenschafts-EFH – Inside Paradeplatz

28.5.2026 Das Thema Wohnungen ist ein Thema, das Gabriela Rothenfluh schon lange begleitet. „Zahlbare Wohnungen sind in Zürich ein reales und kein herbeigeredetes Problem“, schrieb sie vor neun Jahren. Rothenfluh ist eine dezidierte Gegnerin von Einkommenslimiten von städtischen Wohnungen: „Auch wer gut verdient, hat ein Recht auf eine bezahlbare Wohnung.“ Das könnte eine Eigenbeschreibung sein. Rothenfluh ist Präsidentin der Kreisschulbehörde Waidberg. Lohn: bis zu 190’000 Franken im Jahr. Ihr Mann ist Rechtsanwalt und begeisterter Oldtimer-Fan, so eine Quelle. Die beiden haben lange in einem Reihenhäuschen einer Zürcher Genossenschaft gewohnt. Heute leben sie in einer Eigentumswohnung in Oerlikon, wie Rothenfluh diesem Medium mitteilte. Rothenfluh wollte eigentlich Stadträtin werden. Der Rückhalt bei ihren Genossen war aber äusserst gering. Die ehemalige Co-Präsidentin der SP Stadt Zürich unterlag brutal in der parteiinternen Abstimmung vor Jahresfrist. Sie erhielt im zweiten Wahlgang von 230 möglichen Stimmen nur 2. „Schade, schade, ich hätte das gerne gemacht“, meinte sie damals. Wo Rothenfluh und der Anwalt lebten, soll hier nicht erwähnt werden. Für ähnliche Reihenhäuser ( 200 Quadratmeter) von Genossenschaften in Zürich zahlt man nur 2’200 Franken. „Soziale Durchmischung“ ist das Lieblingswort vieler Genossenschafter. „Von der sozialen Durchmischung her finden wir“, so Rothenfluh im Tages-Anzeiger, „dass es in jedem Quartier auch Leute geben soll, die sehr reich sind.“ Zwei davon leben jetzt in Oerlikon.

insideparadeplatz.ch

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