Themen: Partei-Politik, Ungleichheit, Leben
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Gabriela Rothenfluh, Präsidentin der Kreisschulbehörde Waidberg und frühere Co-Präsidentin der SP Stadt Zürich, setzt sich seit Jahren für bezahlbaren Wohnraum ein. Sie wandte sich unter anderem gegen Einkommenslimiten bei städtischen Wohnungen und vertrat die Position, auch Gutverdienende hätten ein Recht auf eine bezahlbare Wohnung. Rothenfluh und ihr Mann, ein Rechtsanwalt, wohnten laut Beitrag früher in einem Reihenhaus einer Zürcher Genossenschaft. Heute leben sie nach ihrer Auskunft in einer Eigentumswohnung in Oerlikon. Rothenfluhs Jahreslohn als Kreisschulbehördenpräsidentin wird mit bis zu 190'000 Franken angegeben. Ihre Kandidatur für den Zürcher Stadtrat scheiterte vor einem Jahr in der parteiinternen Ausmarchung: Im zweiten Wahlgang erhielt sie zwei von 230 möglichen Stimmen. Der Beitrag stellt ihre frühere Wohnsituation und ihre Haltung zur sozialen Durchmischung in den Zusammenhang mit der Debatte um günstigen Genossenschaftswohnraum.