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Sparpläne: VW diskutiert Arbeitszeit

Zentralplus

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft

Regionen: International, Europa

VW-Chef Oliver Blume hat bei Europas grösstem Autohersteller längere Arbeitszeiten als Sparmassnahme zur Diskussion gestellt. Er begründet dies mit den Arbeitskosten in Deutschland, die nach seiner Darstellung etwa doppelt so hoch sind wie in anderen europäischen Ländern. Bei den grossen deutschen Autobauern gilt derzeit eine 35-Stunden-Woche. Volkswagen hat zudem sämtliche Tarifverträge mit den Gewerkschaften gekündigt und begründet dies mit dem Wunsch nach grösserem Spielraum in den Verhandlungen. Die Gewerkschaften haben Widerstand gegen die Pläne angekündigt. Der Konzern steht wegen sinkender Verkaufszahlen und rückläufiger Umsätze unter Druck. Bereits zuvor hatte VW den Abbau von Zehntausenden Stellen angekündigt.

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