Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Europa
Frankreichs Regierung plant für 2027 Einsparungen von insgesamt 54 Milliarden Euro, um das Budgetdefizit zu verringern. Premierminister Sébastien Lecornu will Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst und stärkere Rentenanhebungen streichen. Auch Gemeinden, das Gesundheitswesen und Unternehmen sollen weniger staatliche Unterstützung erhalten. Das jährliche Defizit soll dadurch von 5,4 auf 5 Prozent der Wirtschaftsleistung sinken. Gegen den Sparkurs regt sich Widerstand in der Bevölkerung. Ende Monat soll der Budgetentwurf ins Parlament gelangen. Dort verfügt die Regierung jedoch über keine Mehrheit, was die Durchsetzung der Pläne erschweren könnte.