Themen: Kultur, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Das Winterthurer Parlament hat ein Konzept zur Neuorganisation der Ludotheken positiv zur Kenntnis genommen. Statt das Angebot wie zunächst vorgesehen stark zu kürzen, sollen rund 6000 Spielsachen in den Bestand der Stadtbibliotheken Winbib integriert werden. Auslöser waren eine Petition der Trägervereine mit über 5000 Unterschriften und anschliessende parlamentarische Vorstösse. Die Fraktionen würdigten die Arbeit der Ludothekarinnen einstimmig. Katharina Frei-Glowatz von den Grünen kritisierte jedoch, deren Anliegen seien in der Postulatsantwort zu wenig berücksichtigt worden. Die ehrenamtlich Tätigen hätten neben ihrer Freiwilligenarbeit zahlreiche Workshops besucht und Informationen sowie Protokolle teils einfordern müssen. Für die Integration wird derzeit mit jährlich 180’000 Franken gerechnet, also mehr als mit den bisher ausgerichteten 130’000 Franken. Mittelfristig sollen Gebühren die Kosten ausgleichen; eine definitive Kostenschätzung nach der Übergangsphase liegt laut Stadtrat noch nicht vor.