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Sprengstoffdrohne in Leipzig: Alles deutet nach Moskau

Correctiv Schweiz
Sprengstoffdrohne in Leipzig: Alles deutet nach Moskau

Themen: Krieg&Frieden, Geopolitik, Innen-Politik

Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa

Nach dem Fund einer mutmasslich mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig geht das deutsche Innenministerium intern von Russland als möglichem Drahtzieher aus. Die Drohne wurde nahe ukrainischer Antonov-Flugzeuge entdeckt; laut Recherchen soll sie PETN und Semtex enthalten haben. Ermittler sicherten DNA-Spuren. Mehrere interne Anhaltspunkte stützten den Verdacht, doch die Bundesregierung verzichtet wegen fehlender eindeutiger Beweise auf eine öffentliche Zuschreibung. Innenminister Alexander Dobrindt sprach zunächst von «fremden Mächten», während die russische Botschaft eine Verantwortung zurückweist. US-Geheimdienste hatten Moskau bereits zugeschrieben, hinter der Tat zu stehen. Sicherheitsvertreter berichten zudem, Russland habe zuletzt professionelle Agenten nach Deutschland geschickt, statt wie bisher vor allem kurzzeitig angeworbene Helfer für Sabotage und Spionage einzusetzen. Die Konstruktion der Drohne deute laut Dobrindt auf professionelle Arbeit und ein mögliches Umgehen der Flughafensicherheit hin.

Correctiv Schweiz

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