Themen: CH-Politik, KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Die SRG will bis 2027 rund 202 Vollzeitstellen abbauen und jährlich 80 Millionen Franken einsparen. Bis 2029 beläuft sich das Sparziel auf insgesamt 270 Millionen Franken; insgesamt könnten bis zu 289 Vollzeitstellen wegfallen. Auslöser ist die vom Medienminister Albert Rösti beschlossene Senkung der Serafe-Abgabe ab kommendem Jahr. In den Bereichen Operationen, Human Resources, Finanzen, Kommunikation und Public Affairs sowie Stab sollen jährlich 41,4 Millionen Franken eingespart werden. Von den 202 betroffenen Stellen entfallen 173 auf Operationen, etwa 29 auf Supportbereiche. Etwa die Hälfte des Abbaus soll durch natürliche Fluktuation und Pensionierungen erfolgen. Entlassungen und Frühpensionierungen seien aber nicht auszuschliessen; für Betroffene gilt der Sozialplan. Mit dem Schwerpunkt auf Betrieb, IT-Services und Administration will die SRG ihre publizistischen Angebote von SRF, RTS, RSI und RTR möglichst schonen. Weitere Massnahmen für 2028 und 2029 sollen über die Finanzplanung folgen.