Themen: Umwelt, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Der Bieler Gemeinderat hat ein Grundlagenpapier zur Kreislaufwirtschaft genehmigt, das auf ein überparteiliches Postulat zurückgeht. Die Stadt will Materialien länger nutzen, Wiederverwendung fördern und Abfälle reduzieren. Der Verwaltung wird darin eine Vorbildrolle beim effizienten Umgang mit Ressourcen zugewiesen. Bei Bauprojekten sollen vermehrt wiederverwertbare oder reparierbare Materialien verwendet werden. Statt saisonaler Wechselbepflanzungen ist standortgerechte Begrünung vorgesehen. Städtische Geräte sollen nach Möglichkeit einheitlich beschafft und von der Dienststelle Logistik in einem gemeinsamen Poolsystem genutzt werden. Die Massnahmen konzentrieren sich damit auf verwaltungsinterne Hebel. Der geplante neue Recyclinghof soll Materialien nicht nur entsorgen, sondern sie der Wiederverwendung oder hochwertigen Verwertung zuführen. Die Stadt verpflichtet sich zu regelmässiger Berichterstattung. Jährlich ist eine interne Standortbestimmung geplant; alle zwei Jahre soll ein übergeordneter Wirkungsbericht die Umsetzung der Massnahmen und deren Wirkung analysieren. Der Bericht bewertet dabei die Umsetzung einzelner Massnahmen.