Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Zürcher Gemeinden beraten ihre Budgets 2027 und die mehrjährige Finanzplanung. Im Fokus stehen neben Investitionen und politischen Prioritäten insbesondere die Steuerfüsse sowie die Erträge aus Grundstückgewinnsteuern. Als aussagekräftigen Indikator für künftige Einnahmen nennt der Beitrag Depotzahlungen für noch nicht definitiv abgerechnete Grundstückgeschäfte. Diese würden meist innerhalb von zwölf bis 18 Monaten als Steuerertrag verbucht, auch wenn einzelne Transaktionen scheitern oder rechtlich umstritten sein könnten. Ende 2025 verzeichnete Zumikon bei einem Steuerfuss von 71 Prozent über 39 Millionen Franken Depots gegenüber 13 Millionen budgetierten Grundstückgewinnsteuern für 2026. Herrliberg lag bei knapp 35 Millionen gegenüber 13 Millionen, Dübendorf bei über 72 Millionen gegenüber 18 Millionen. Für Zumikon und Herrliberg wird daraus Spielraum für Steuerfüsse unter 70 Prozent abgeleitet. Zürich weist zwar knapp 1,4 Milliarden Franken Depots aus, rechnet wegen steigender staatlicher Leistungen, Personal- und Investitionsausgaben jedoch nicht mit einer Steuersenkung.