Themen: Bildung, Kultur, Wissenschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Zwei Industriedesign-Studentinnen der Zürcher Hochschule der Künste haben im Masterprogramm Artists in Labs je zwei Monate in Empa-Laboren in Dübendorf gearbeitet. Madeleine Hykes war im Urban Energy Systems-Labor tätig und machte systemische Fragen der Energiepolitik mit künstlerischen Mitteln greifbar. Laborleiter Georgios Mavromatidis zufolge eröffnete ihr Ansatz neue Perspektiven auf Energie, Städte und die Kommunikation wissenschaftlicher Arbeit. Das Labor lud sie anschliessend ein, seinen Beitrag an einer Konferenz in Graz um ihre Anstösse zu Suffizienz und nachhaltiger Transformation zu ergänzen. Karya Anliak arbeitete im Labor für Zellulose- und Holzmaterialien. Für ihr Konzept des mikrobiellen Industriedesigns kombinierte sie Zellulose-Nanokristalle mit lebenden Bakterien. Sie erforschte damit handwerkliche Verfahren, Keramik und bakteriellen 3D-Druck für Alltagsgegenstände. Beide Studentinnen betonen den Perspektivwechsel und die Suche nach einer gemeinsamen Sprache zwischen Design und Wissenschaft.