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Subventionserhöhung für Kunsthaus zeigt, wie ungleich die Zürcher Kulturgelder verteilt sind

TSRI
Subventionserhöhung für Kunsthaus zeigt, wie ungleich die Zürcher Kulturgelder verteilt sind

Themen: Kultur, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Am 27. September entscheidet Zürich über eine Erhöhung der jährlichen Subventionen für das Kunsthaus von 18,5 auf 25,8 Millionen Franken. Der Stadtrat will damit Betrieb, Liegenschaften und das durch die Erweiterung entstandene Finanzloch sichern. Die meisten Parteien bis zur FDP sowie zahlreiche Kulturschaffende unterstützen die Vorlage; SVP und AL stehen ihr ablehnend beziehungsweise mit Stimmfreigabe gegenüber. Kritisiert wird vor allem die Verteilung der rund 150 Millionen Franken städtischer Kulturförderung: Etwa die Hälfte fliesst an die drei grössten Häuser, während alternative Orte deutlich weniger erhalten. Zudem wird dem Kunsthaus vorgeworfen, die Mehrkosten des 2012 bewilligten Chipperfield-Erweiterungsbaus unzureichend geplant zu haben. Im Abstimmungskampf spielt auch die verzögerte Aufarbeitung der Bührle-Sammlung eine Rolle. Ein Nein könnte jedoch laufenden Betrieb, Personal und Provenienzforschung schwächen, ohne kleineren Kulturinstitutionen direkt zu helfen.

TSRI

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