Themen: Kultur
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Das X-TRA verlässt das Zürcher Limmathaus im nächsten Sommer, doch der Konzertbetrieb soll nach einer umfassenden Sanierung weitergehen. Die Stiftung Limmathaus plant für rund 26 Millionen Franken den Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes am Limmatplatz. Bei reibungslosem Ablauf beginnt er im nächsten Juli, die Wiedereröffnung ist knapp zwei Jahre später vorgesehen. Neue Pächterin wird Impact Hub Zürich. Der grosse Saal mit bis zu 1500 Plätzen bleibt bestehen, ergänzt durch drei kleinere Säle mit je 100 Plätzen. Das Foyer soll dank einer neuen Fluchtwegführung Veranstaltungen mit bis zu 600 Personen ermöglichen. Vergrössert wird auch das Restaurant; im ehemaligen Hoteltrakt entstehen Coworking-Flächen, ein Hotelbetrieb ist nicht mehr geplant. Wohnungen werden ebenfalls erneuert. Für den Baubeginn fehlen noch die städtische Zustimmung zur Absicherung von Fremdmitteln im Grundbuch sowie die Baufreigabe. Das X-TRA prüft unterdessen einen möglichen neuen Standort.