Themen: Partei-Politik, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Nach dem angekündigten Rücktritt von Guy Parmelin steht die SVP vor einer schwierigen Bundesratsnachfolge. Als abschreckend gilt dem Autor insbesondere die mögliche Übernahme des VBS: Eine rasche Aufrüstung sei angesichts knapper Mittel und fehlenden Personals kaum realistisch. Mehrere mögliche Kandidaturen werden kritisch beurteilt. Céline Amaudruz werde parteiintern offenbar stark bekämpft; ihr wird wenig bisheriger politischer Ehrgeiz zugeschrieben. Marco Chiesas Bewerbung hält der Autor wegen dessen sprachlicher Schwächen für wenig sinnvoll. Dem Berner Regierungsrat Pierre Alain Schnegg räumt er eher Gewicht ein, während er Rémy Wyssmann, Zürcher SVP-Vertreter sowie mögliche Bewerber aus Aargau und Wallis nicht überzeugend findet. Auch Thomas Aeschis langes Zögern werte der Autor als Ausschlusskriterium. Die Auseinandersetzung deutet er als Symptom einer SVP, die sich leichter gegen Personen mobilisiere, als selbst tragfähige Führungspersönlichkeiten hervorzubringen.